„Glücksknirpse“ – Mitmachen, teilen, gewinnen

 

Ist eine Aktion vom Kinder Gesundheitskongress vom 20. – 26. September 2015.
Die Veranstalter Kiki und Christian haben mich gefragt, ob ich nicht einen Artikel dazu schreiben möchte. Na klar! Gerne! Hier kommt er :-)
Was braucht ein Kind denn, um glücklich zu sein?

 

Kurz und knapp:

Liebe, Geborgenheit, Respekt, Anerkennung, Zuneigung und Annahme (so wie die Kinder sind, ist es gut und richtig), und viel Zeit um ausgelassen zu leben, zu lachen, spielen usw.!
Wer es ausführlicher, konkreter und praktischer mag, hier ein paar Zeilen dazu 😉

Ganz klar an erster Stelle! Kinder müssen spüren, dass sie geliebt werden. Egal, was ist und geschieht. Dass Mama/Papa mich mögen, wenn ich lieb bin, ist ja fast klar. Aber mögen sie mich auch noch, wenn ich was anstelle!?! JA KLAR!!! …und das sollen sie auch spüren/merken und wissen.
Ich finde, ein Kind sollte sich nie ungeliebt fühlen – was im Alltag schnell mal passieren kann.
Das Kind stellt was an, selber ist man vielleicht gerade im Stress. Das Kind wird ausgeschimpft und – der „Klassiker“! – ab ins Zimmer geschickt…. Da hockt es nun einsam, mit dem Gefühl, nicht gemochtzu werden…. Dazu kommt evtl. noch, dass es gar nicht mit Absicht etwas „Falsches“ gemacht hat.
Ganz egal, was Dein Kind angestellt hat. Rede mit ihm/ihr, sag ehrlich Deine Gefühle, z.B. dass Du „verärgert“ bist. Aber dass Du ihn/sie trotzdem lieb hast! Kindern ist es oft selbst ganz arg, es geht ihnen sehr zu Herzen, wenn sie aus Versehen etwas anstellen….

 

Nimm Dein Kind so an, wie es ist! Ganz ganz wichtig. Jedes Kind und auch jeder Erwachsene ist gut so, wie er ist!! Lass dich da von der „Gesellschaft“ in nichts hineinzwängen.
Bei uns muss alles, am besten auch jeder Mensch, in Kategorien passen. Was unmöglich ist, ohne sich selbst zu verleugnen und zu verbiegen. Die Folgen: Körperliche, seelische und psychische Schäden…
Das Kind annehmen, wie es ist: Auch das ist ein Weg mit vielen Hürden, denn dafür müssen wir Eltern uns erst von unseren „Fesseln“ befreien. Aber das ist es allemal Wert!
Wir Menschen sind so individuell wie die Natur. Jeder einzelne von uns ist ein Individuum und das ist auch gut so!

 

Unabdingbar ist für mich das Gefühl der „Nestwärme“. Diese Geborgenheit gibt den Kindern Stabilität und einen Zufluchtsort! Egal was passiert im Leben, hier werden sie immer mit offenen Armen, mit Liebe, Wärme und Geborgenheit aufgefangen. Hier können sie sich zurückziehen und Kraft tanken, um wieder voller Tatendrang die Welt zu erkunden.

 

Auch wichtig für glückliche Kinderaugen ist der „respektvolle“ Umgang mit ihnen. Oft neigt man dazu, „von oben herab“ mit den Kindern zu kommunizieren. Sie sind zwar noch klein, aber trotzdem gleichwertig wie wir Großen. Wie es Christian und Kiki schön geschrieben haben auf ihrem Kongress Header: Es ist eine Eltern-Kind „Beziehung“ nicht „Erziehung“. Wir sind damit groß geworden und auch ich arbeite täglich daran, aus meiner „Erziehungsfalle“ herauszukommen bzw. gar nicht erst hinein zu fallen. Denn jedes mal, wenn ich es schaffe, mein Kind ohne „Unterdrückung“ zu „erziehen“, erspare ich meinem Kind traurige Augen, ein schlechtes Gefühl und so weiter… Und schon habe ich mein Kind wieder ein Stück glücklicher gemacht. Mit Liebe, Respekt, Einfühlungsvermögen und Annahme die Eltern-Kind Beziehung glücklich genießen 😉

 

Kinder fordern viel Aufmerksamkeit, was schön und anstrengend zugleich ist. Dabei ist es auch wichtig, die Belange unseres Nachwuchses Ernst zu nehmen. Egal ob es Ängste, Sorgen oder das klassische Bauchweh ist. Selten hilft ein „Du brauchst doch keine Angst haben…“ (Es hat die Angst ja schon!), oder ein „Das Bauchweh geht schon weg….“ Nimm Deinen Sohn/Deine Tochter Ernst und hinterfrage seine/ihre Empfindungen. Gebe ihm/ihr, was es gerade braucht….

 

Für mich als berufstätige und alleinerziehende Mutter ist es wichtig, „qualitative“ Zeit mit meinen Kindern zu haben. Unsere Zeit ist am Nachmittag auf paar Stunden begrenzt. Da auch ich Kochen und Haushalt noch als Hobby nebenher betreibe ;-), ist es mir wichtig, dass die Zeit, die ich dann mit meinen 2 Rackern aktiv verbringe, auch ganz ihnen gehört.

Das heißt, in dieser festgelegten Zeit, wenn wir spielen, basteln, Quatsch machen, kuscheln, was auch immer.… gibt es kein Handy, PC, Kochen oder sonstiges. Da gibt es nur die Kinder und mich! (Was nicht heißt, dass wenn ich meinen „Verpflichtungen“ nachgehe, ich mich nicht auch mit meinen Kindern beschäftige! Nur: dann ist es geteilte Aufmerksamkeit.)
Je nachdem, was gerade ansteht, binde ich meine Kinder in die Tätigkeit einfach mit ein. Sofern sie Lust dazu haben. Das gibt ihnen Vertrauen und sie haben Freude am Helfen.
Richte Dir Qualitative Eltern-und-Kind Zeit ein und Deine Sprösslinge werden es genießen und sich mit strahlenden Augen und einem glücklichen Gefühl bedanken :-)

 

Zu dem vorherigen Punkt zählt auch der Achtsame Umgang mit Ihnen. Sei geduldig und im Hier und Jetzt. Versuche auch mit Deinen Gedanken ganz bei dem zu sein, was Ihr gerade macht.
Auch mir fällt es an manchen Tagen schwer, meinen Kopf ruhig zu bekommen. Aber auch das lässt sich üben. (Dazu wird es zu einem späteren Zeitpunkt hier auf meinem Blog noch einige Infos und Übungen geben.)

 

Mein Großer liebt Überraschungen, welches Kind denn nicht?
Das geht auch mit „banalen“ kleinen Dingen. Es muss nicht ständig Spielzeug oder ähnliches dafür gekauft werden.

Bereite das Lieblingsessen, Dessert, Nascherei von Deinem Kind zu und überrasche es damit.
Oder mache einen speziellen Ausflug, wo Dein Kind schon lange hin wollte. Lasse Dir was Lustiges für die Natur einfallen, womit Dein Kind nicht rechnet…
Ich habe an den heißen Tagen eine Riesen-Wanne voll Wasserballons gefüllt….da haben wir uns eine lustige Wasserbomben Schlacht geliefert. Das fanden beide Kinder super….
Letztens haben wir bei schlechtem Wetter Figuren aus Luftballons gebastelt inkl. Füße zum Hinstellen. Das fanden meine 2 auch so super, dass gleich für alle anderen Parteien im Haus hier noch welche gebastelt wurden. Somit hatten wir mal wieder dem ganzen Haus den Tag für einen Moment versüßt…
Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.
Ich lasse mir auch manchmal „Blödsinn“ einfallen, wir haben gemeinsam Mords-Spass, sind glücklich und frei dabei. Was andere darüber denken? Egal! Denn wir haben Spass und sind glücklich und darum geht es!

 

Kinder haben enorm viel Kreativität und lieben die Freiheit. Lässt man diese entfalten und leben und gibt ihnen dazu den stabilen Rahmen – wie oben beschrieben –, sind einem glückliche Kinder fast garantiert.

 

Dank der Aktion von Christian und Kiki gibt es jetzt ein Sammelsurium an Anregungen darüber, wie man sein Kind glücklich machen kann. Ich denke in diesem Riesen-Paket ist garantiert für jeden etwas dabei und in Zukunft werden die Kinderherzen höher schlagen.
Ich hoffe Euch hat mein Artikel inspiriert und Ihr konntet für Euch etwas Bereicherndes finden.

 

Alles Liebe

Eure

Karolin Noll
Wohlgefühl Familie

PS.: Wie immer freue ich mich über Eure Kommentare, Fragen, Erfahrungen wie Anregungen.
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