Aber mit dem Essen spielt man nicht! Oder doch?

Kinder lieben es mit dem Essen zu spielen, darin rum zu patschen, Bilder damit zu malen,
es sorgfältig auf dem Tisch zu verteilen (darin ist meine Kleine Weltmeistern), ja sie lassen den
Teller mit Lebensmitteln richtig lebendig werden.

Da wird eine Karotte schnell zu einem Piraten im Kampf gegen den Brokkoli oder grünen Spargel. Ja auch Nudeln erleiden See Not!

Bewundernswert diese Kreativität. Wenn da nicht wir Erwachsenen wären, die immer zum „Benimm“ auffordern! Mit dem Essen spielt man nicht. Wie haltest Du denn Deine Gabel? Bleib mit dem Essen auf dem Teller, schmatz nicht usw….

Aber wenn wir mal ehrlich sind. Schmecken Pommes mit dem Finger nicht besser wie mit der Gabel?
Oder ein Smoothie mit dem Strohhalm anders wie aus Glas?
Oder Karotten am Stück anders wie gehobelt? Diese Liste ließ sich unzählig fortführen.
Einbildung oder ist das so?

Wie soll man das herausfinden, wenn man es nicht testen darf?
Wir nehmen einfach auf durch unsere Sinne, Sehen, Hören, Schmecken, Riechen, Fühlen.
Da liegt es doch Nahe, das wir das beste Ergebnis im Genuss erziehlen, wenn wir diese Sinne einsetzen und kombinieren!
Was sich natürlich nicht mit den gesellschaftlichen Tischmanieren verträgt (konform geht)

Lassen wir es doch mal auf einen Versuch ankommen, was haltet ihr davon?
Lasst uns für eine Mahlzeit in die Welt unserer Kinder eintauchen!
(Vielleicht macht Ihr dass mal, bevor das Putzen ansteht ;-))

Überlegt Euch paar Begriffe wie Schnecke da isst man dann gaaaanz laaangsaaam und beim Rennauto ganz schnell…
Ob ich mein Essen runter schling oder sorgfältig kaue, macht für den Genuss auch ein riesen Unterschied!
Dann gibt es noch die Prinzessin, die sitzt ganz gerade, isst ganz vornehm hält elegant Ihr Besteck usw. dazu gibt es den Piraten, der isst mit den Finger, stopft sich das Essen in den Mund, darf Essgeräusche machen usw.
Das Essen auf Nachbars Teller sieht meistens besser aus, wie das auf dem eigenen Teller.
Ein Räuber holt sich was er gerade will….und zu guter letzt gibt es noch das Märchen.
Da darf dann jeder erzählen was gerade so auf seinem Teller los ist 😉

Ihr dürft natürlich Eure eigenen Wörter überlegen. Dass hier dient nur zur Ideengebung.

Immer rei um darf sich ein Familienmitglied eines dieser Wörter aussuchen und alle anderen müssen dann dementsprechend essen oder sich schon mal eine Geschichte zu Ihrem Teller überlegen.

Zusammengefasst:

– Schnecke (langsam essen)
– Rennauto (schnell essen)
– Prinzessin (schön essen)
– Pirat (geräuschvoll mit Finger essen)
– Räuber (Vorsicht der Klau geht um)
– Märchen (was liegt denn da auf meinem Teller)

Jeder ist abwechselnd dran, wobei jede Passage nicht allzu lange anhält…

Wer so eine „Erlebnismahlzeit“ mit seinen Kindern unternommen hat, würde ich mich über Eure Erfahrungen und Feedback freuen!

Viel Spass beim Panschen, schmieren und genießen.

Eure

Karolin Noll
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