Teil 2: Bewegung & Entspannung

Wie in meinem letzten Artikel angekündigt, hier der 2. Teil für die kleine Reihe, wie wir die Entwicklung unseres Lebens selbst bestimmen bzw. beeinflussen können.

Von Klein auf, war ich schon immer jemand, der sich gerne bewegt hat. Es gab und gibt aber auch immer wieder Zeiten, wo uns das aus „zeitlichen“ oder gesundheitlichen gründen nicht immer so möglich ist.

Wenn wir uns in den jeweiligen Phasen beobachten und in uns hineinfühlen, können wir große Unterschiede war nehmen, wie es uns der jeweiligen Zeit geht!

Wenn wir ehrlich sind, sind wir glücklicher, ausgeglichener und gesünder, in den Phasen, in denen wir uns regelmäßig die Zeit nehmen uns zu Bewegen. Am besten in der Sportart, die Dir am meisten Freude bereitet, damit ist der positive Effekt noch höher.

Man kann Bewegung aber auch noch ganz anders einsetzen! Da unser Gehirn die Schaltzentrale unseres Körpers ist, inklusive der Emotionen, können wir die Bewegung gezielt nutzen, um Impulse an unser Gehirn zu leiten, damit Veränderungen geschehen können.

 

Dazu hier mal ein kleiner Einblick:

Bewegung ist der Schlüssel zu Deinem Bewusstsein, der direkte Draht zu Deinem Gehirn, von dem aus alles gesteuert wir in Deinem Körper!
Allein das ist schon ein guter Grund sich täglich zu bewegen! Durch gezielte Übungen wie ich sie in meinen Beratungen als Evolutionspädagogin einsetze, lässt sich individuell noch viel mehr bewegen.

Wir erhalten dadurch direkten Zugang zu unseren Emotionen, Erinnerungen wie Blockaden und können dadurch gezielte Impulse setzen.

Aber schon alleine das ganz normalen „aktiv“ sein, sich bewegen in der Natur, mit den Kinder auf dem Spielplatz toben usw. sind wichtig und hilfreich um unsere Emotionen im Einklang zu halten und körperlich wie geistig lebendig, flexibel und klar zu sein.
Somit sind wir mitten in unserer Kraft im Einklang mit uns selbst und können voller Tatendrang und Geradlinigkeit gelassen und ruhig durch den Tag gehen. Unabhängig von Stress, Termindruck und sonstigen Einflüssen, die uns sonst eher mal aus der Bahn werfen.

Kinder sind von Natur aus lebendige Lebewesen. Sie hüpfen, klettern, balancieren auf allem was ihnen in den Weg kommt. Leider werden die Kinder heutzutage immer mehr in ihrem Bewegungsdrang eingeschränkt. Sei es am Mangel von geeigneten Möglichkeiten, den Verlockungen von den Medien, wie Spielekonsolen usw. bis dahin, das wir als Eltern unsere Kinder dazu ermahnen ruhig zu sein, doch still zu stehen, da sich herum zu klettern und herum zu hampeln nicht gehöre…

Doch Kinder, die sich viel bewegen, betreiben eine natürliche Vorbeugung gegen Lernstörungen!

Hiermit fordere ich alle Eltern auf, lasst Eure Kinder hüpfen, springen turnen und macht dabei mit, anstatt sie zu ermahnen!!! Neben den erwähnten positiven Eigenschaften, die sich dadurch ergeben für Groß und Klein, stärkt das auch noch die Mutter-Vater-Kind Bindung!

 

Einfach bewegen:

In erster Linie ist gar nicht so wichtig was Du machst, sondern dass Du was machst!

Im Tun ist der Schlüssel verankert um Tore zu öffnen! Das gilt für alle anderen Bereiche auch.

Einfach bewegen ist ein guter Einstieg um überhaupt mal wieder in Bewegung zu kommen. Dem Körper wieder das Gefühl näher zu bringen, wie es sich anfühlt in Aktion zu sein und wie gut es ihm tut. Dadurch kommen auch wieder sämtliche Prozesse in uns in Gang. Die Lebensgeister, der Spaß, die Freude, das Glücksgefühl, wie die Konzentration und Leistungsfähigkeit werden wieder aktiviert und anschließend gestärkt.

 

Eine gute Übung, um unser Gehirn in Schwung zu bekommen, ist:

Die Dennison-Lateralitäts-Bahnung – die einfache Überkreuzbewegung

Diese Übung bringt unsere Gehirnhälften wieder in Einklang. Somit können beide Gehirnhälften wieder gleichzeitig arbeiten. Kreativität und Logik können wieder gemeinsam genutzt werden, Sehen, Hören und Denken ist wieder möglich.

Diese Übung ist gut vor geistigen Arbeiten, auch für Kinder vor dem Lernen, den Hausaufgaben usw. Sie fördert unsere Leistungsfähigkeit und Konzentration wie unser Körpergefühl.

 

Übungsablauf:

– stelle Dich aufrecht und entspannt hin, die Arme hängen locker an den Seiten herunter

– hebe dann das rechte Bein und berühre das Knie mit Deiner linken Hand

– zurück in die Ausgangsposition und dann mit der andere Seite

– hebe Dein linkes Bein und berühre das Knie mit Deiner rechten Handfläche

– wiederhole dies abwechselnd ein paar mal

 

Überkreuzbewegung - Gehirnhälften verknüpfen

 

 

 

 

 

 

 

Bildquelle: Kinesiologiekarten – Übungen für Kinder von 1 bis 8 Jahren

 

Was ist Dein Sport?

Hast Du früher eine Sportart ausgeübt oder hast Du eine heimliche Leidenschaft?
Was kommt Dir spontan in den Sinn? Egal was es ist, mach es! Lass den Zauber wirken!
Lass Deinen Inneren Schweinehund links liegen und Zeig ihm, wer der Chef in diesem Körper ist 😉

In diesem Sinne – mach worauf Du Lust hast, was Dir Freude bereitet. Wenn Du das dann auch noch an der frischen Luft und in der freien Natur machen kannst, perfekt!
Falls Du Kinder hast, tob mit Ihnen herum, lass Dein eigenes inneres Kind frei, genieße Deine neu gewonnene Freiheit! Das Leben ist ein großer freier Spielplatz. Nutze Ihn!

 

Entspannung:

Sich Ruhezeiten, ja vielleicht sogar Ruheoasen zu gönnen, wird häufig noch unterschätzt. Selbst in Zeiten des immer populäreren „im Jetzt leben“, sich in „Achtsamkeit“ üben und das Meditieren als festen Bestandteil in seinen Tagesablauf zu integrieren, fällt es vielen schwer einfach mal los zu lassen.

Vielleicht liegt es auch daran, dass wir uns immer gleich wieder zu viel vor nehmen. Nicht jedem liegt das meditieren oder andere Entspannungstechniken. Es muss auch nicht immer so „kompliziert“ oder „aufwendig“ sein.

Einfach mal tief durchatmen, kurz Inne halten, oder sich eine kleine Auszeit gönnen und in Ruhe eine Tasse Tee trinken, ein paar Zeilen lesen. Oft sind es die kleinen Dinge, die eine große Wirkung entfalten können. Dazumal sich dies auch mit Kind umsetzen lässt.

Seitdem ich mir diese „Auszeiten“ gönne, trotz meiner 2 Kinder um mich herum, geht der Alltag viel einfacher. Liebe Mamas da draußen, ich kenne diese Einwände, wieso weshalb das mit den ruhigen Momenten nicht geht. Aber glaubt mir, wenn Ihr für Euch in Euch klar seid, werden das Eure Kleinen und Großen akzeptieren.

Genießt dann den Moment der Stille, schöpft neue Kraft und Ruhe, danach geht es gelassen und gestärkt weiter durch den Tag!

Das selbe gilt auch für den Berufsalltag, auch hier ist es wichtige sich solche Auszeiten zu „gönnen“!

 

Tipps für die „schnelle“ Entspannung:

Shao-ze (Der kleine Moorsee) – Bei Stress und innerer Unruhe.

Vorteil dieser Technik ist, wir können Sie überall und unauffällig anwenden!

– Der Punkt befindet sich an der Außenseite des kleinen Fingers direkt unterhalb vom Nagel.

– Streiche mit einer Fingerspitze in rascher Folge (100 – bis 120 mal pro Minute) von innen nach außen.

– Der Druck sollte stark genug sein, um die unter der Haut liegenden Nerven zu reizen.

– Wiederhole die Übung an der anderen Hand.

 Shao-ze_der kleine Moorsee

 

 

Emotionale Stressreduktion – sich Erden:

Nehme eine angenehme, Dir bequeme Position ein. Das kann ein Stuhl sein, oder was gerade zur Verfügung steht. Notfalls geht es auch im Stehen. Wichtig ist, sich paar Minuten Ruhe zu gönnen.

Lege eine Hand auf die Stirn und die andere in Deinen Nacken.
Atme dabei mehrmals tief ein und aus.
Mache diese Übung so lange, bist Du spürst wie die Ruhe einkehrt und es Dir gut tut.

 

Erden - EntspannungBildquelle: Kinesiologiekarten – Übungen für Kinder von 1 bis 8 Jahren

 

Die 3 vorgestellten Übungen könnt Ihr alle auch wunderbar mit Euren Kindern zusammen praktizieren. Auch sie werden davon profitieren! Probiert es aus!

Achtet Ihr bereits auf Bewegung wie Entspannung in Eurem Tagesablauf?
Hättet Ihr gerne Anregungen, wie Ihr dies für Euch und Eure Kinder integrieren könnt?
Bitte kommentiert fleißig! Danke :-*

Schreibt es mir!

Ich freue mich darauf von Euch zu lesen :-)

Zu guter Letzt!

Meine Tipps und Anregungen sind nicht dafür bestimmt, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln, zu heilen oder vorzubeugen. Sie dienen lediglich der Information, diese ersetzen jedoch keinen Arztbesuch!

Alles Liebe

Eure

Karolin

PS.:

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