Tolles vom Ausflug mitgebracht: Stecken, Äste und mehr

Tolles vom Ausflug mitgebracht: Stecken, Äste und mehr

 

Die Natur und Wildkräuter mit den Kinder entdecken

Gestern war ich mit meinen zwei Kindern mal wieder im Wald, Wildkräuter sammeln.

Plötzlich kam mein Sohn: „Mama schau mal, der Stock hier sieht aus wie ein Bogen…“

Da hatte er Recht, also mussten noch Pfeile her! Er ging auf die Suche und ich konnte weiter

meine Brennnesseln sammeln.

 

Jäger und Sammler :-)

Jäger und Sammler :-)

 

Doch war ich im Wald nicht alleine. Neben einigem „Ungeziefer“ durch den Regen am Tag zuvor, hatten wir auch Gesellschaft von großen Schnecken, RIESENGROSSEN Schnecken…

Das fand auch mein Sohn wieder cool: „ Booaaa sind die groß!“

Die spannenden Erlebnisse in der Natur gehen nie aus – ist das nicht schön? 😉

Riesen Schnecke

Yam, Yam, Brennessel

Das spricht doch schon alleine für die Wirkung von Brennnesseln 😉

 

Natürlich sollte bei unserer Entdeckungstour auch meine Kleine – gerade mal 2 Jahre alt – nicht leer ausgehen.

Für sie wurde schwupps aus „Zutaten“ aus dem Wald ein kleiner Zauberstab gebastelt.

 

Aus Stöcken und Ästen lässt sich eine Menge herstellen. Zum Beispiel …

 

Euer selbstgebasteltes Windspiel

Man nehme mehrere kleine Stöcke und 2 größere.

Kreuze erst die zwei großen Stöcke und befestige diese miteinander. Daran lassen sich nun die restlichen kleineren Stöcke befestigen.

Und schon hat man ein Windspiel… Kling klong!

Natürlich könnt ihr auch noch richtige Glöckchen mit dran hängen oder kleine Steine!

Entstehung unseres Windspiels

Entstehung unseres Windspiels

 

Seid kreativ und traut Euch. Eure Kinder machen es euch vor! Was aus Hölzern alles machbar ist, da sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wenn Ihr ältere Kinder habt, könnt Ihr beispielsweise versuchen, das menschliche Skelett nachzubauen…

Oder Ihr geht auf die Suche, wer den ausgefallensten Stock, die knorrigste Wurzel findet und welche Zauberwesen, Personen oder Dinge Ihr darin erkennt. Mein Sohn war für den Rest des Tages jedenfalls draußen verschwunden mit seiner „Waldbeute“. Für ihn hatte sich unser Waldspaziergang wirklich gelohnt :-)

 

Auf was für Ideen seid Ihr gekommen bzw. was habt Ihr an außergewöhnlichen Ästen und Wurzeln gefunden…?

Alles Liebe

Eure

 

Karolin Noll

 

PS.: Wie immer freue ich mich über Eure Kommentare, Erfahrungen wie Anregungen.

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Spielst Du gerne? Warum nicht mal mit dem Essen?

Spielst Du gerne? Warum nicht mal mit dem Essen?

Aber mit dem Essen spielt man nicht! Oder doch?

Kinder lieben es mit dem Essen zu spielen, darin rum zu patschen, Bilder damit zu malen,
es sorgfältig auf dem Tisch zu verteilen (darin ist meine Kleine Weltmeistern), ja sie lassen den
Teller mit Lebensmitteln richtig lebendig werden.

Da wird eine Karotte schnell zu einem Piraten im Kampf gegen den Brokkoli oder grünen Spargel. Ja auch Nudeln erleiden See Not!

Bewundernswert diese Kreativität. Wenn da nicht wir Erwachsenen wären, die immer zum „Benimm“ auffordern! Mit dem Essen spielt man nicht. Wie haltest Du denn Deine Gabel? Bleib mit dem Essen auf dem Teller, schmatz nicht usw….

Aber wenn wir mal ehrlich sind. Schmecken Pommes mit dem Finger nicht besser wie mit der Gabel?
Oder ein Smoothie mit dem Strohhalm anders wie aus Glas?
Oder Karotten am Stück anders wie gehobelt? Diese Liste ließ sich unzählig fortführen.
Einbildung oder ist das so?

Wie soll man das herausfinden, wenn man es nicht testen darf?
Wir nehmen einfach auf durch unsere Sinne, Sehen, Hören, Schmecken, Riechen, Fühlen.
Da liegt es doch Nahe, das wir das beste Ergebnis im Genuss erziehlen, wenn wir diese Sinne einsetzen und kombinieren!
Was sich natürlich nicht mit den gesellschaftlichen Tischmanieren verträgt (konform geht)

Lassen wir es doch mal auf einen Versuch ankommen, was haltet ihr davon?
Lasst uns für eine Mahlzeit in die Welt unserer Kinder eintauchen!
(Vielleicht macht Ihr dass mal, bevor das Putzen ansteht ;-))

Überlegt Euch paar Begriffe wie Schnecke da isst man dann gaaaanz laaangsaaam und beim Rennauto ganz schnell…
Ob ich mein Essen runter schling oder sorgfältig kaue, macht für den Genuss auch ein riesen Unterschied!
Dann gibt es noch die Prinzessin, die sitzt ganz gerade, isst ganz vornehm hält elegant Ihr Besteck usw. dazu gibt es den Piraten, der isst mit den Finger, stopft sich das Essen in den Mund, darf Essgeräusche machen usw.
Das Essen auf Nachbars Teller sieht meistens besser aus, wie das auf dem eigenen Teller.
Ein Räuber holt sich was er gerade will….und zu guter letzt gibt es noch das Märchen.
Da darf dann jeder erzählen was gerade so auf seinem Teller los ist 😉

Ihr dürft natürlich Eure eigenen Wörter überlegen. Dass hier dient nur zur Ideengebung.

Immer rei um darf sich ein Familienmitglied eines dieser Wörter aussuchen und alle anderen müssen dann dementsprechend essen oder sich schon mal eine Geschichte zu Ihrem Teller überlegen.

Zusammengefasst:

– Schnecke (langsam essen)
– Rennauto (schnell essen)
– Prinzessin (schön essen)
– Pirat (geräuschvoll mit Finger essen)
– Räuber (Vorsicht der Klau geht um)
– Märchen (was liegt denn da auf meinem Teller)

Jeder ist abwechselnd dran, wobei jede Passage nicht allzu lange anhält…

Wer so eine „Erlebnismahlzeit“ mit seinen Kindern unternommen hat, würde ich mich über Eure Erfahrungen und Feedback freuen!

Viel Spass beim Panschen, schmieren und genießen.

Eure

Karolin Noll
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Die Natur und Wildkräuter mit den Kindern entdecken

Die Natur und Wildkräuter mit den Kindern entdecken

TOLLES VOM AUSFLUG MITGEBRACHT: REGENTROMMELN AUS BLÄTTERN

Erwachsene sind gerne in der Natur, um spazieren zu gehen oder Rad zu fahren. Manche auch um heimische Wildkräuter, Pilze oder anderes zu sammeln. Unsere Kinder sind davon meist nicht so begeistert. Denn Sie wollen eher die Gegend erkunden, als nur langweilig gerade aus zu laufen.

Die Natur ist ein großes Abenteuer, das erforscht werden möchte. Geht also auf Entdeckungsreise mit Euren kleinen Entdeckern! Lasst Euch von Euren Kindern die Wälder mal mit Ihren Augen zeigen.

Seid offen, vergesst kurz, warum Ihr ins Grün gegangen seid. Die Wildkräuter und Bäume laufen nicht davon 😉

Ihr werdet schöne Pflanzen entdecken, Äste, die wie Figuren aussehen, Höhlen von kleinen Tieren uvm. All diese Schätze gehen an uns vorbei. Doch unsere kleinen Entdecker tun das, was die Natur ihnen gegeben hat. Sie erforschen mit allen Sinnen drauflos, sind neugierig und von allem fasziniert.

Lässt man sich da mitreißen, hat man nicht nur eine tolle Zeit zusammen, sondern auch noch ein innigeres Verhältnis zu seinem Kind bekommen. Schöne Erlebnisse verbinden. Vor allem dann, wenn wir uns auf die Welt unserer Kinder einlassen und wir von ihnen lernen dürfen.

 

Wenn ich mit meinen Kinder in die Natur gehe, überlege ich mir immer vorher, was ich dort mit ihnen machen könnte, um für sie einen Anreiz zu setzen, sich auf den Ausflug zu freuen.

Da es im April doch noch recht häufig regnet, hatte ich mir überlegt, wir gehen auf die Suche nach großen Blättern, um uns eine „Regentrommel“ aus Blättern zu basteln.

Das funktioniert natürlich auch super im Herbst mit den großen Blättern vom Kastanienbaum!

Somit konnte ich meine Wildkräuter suchen und sammeln gehen und dies durch die Suche nach großen Blättern für die Kinder etwas auflockern bzw. abwechslungsreicher gestalten.

Mein Sohn hat auch gleich einen „Wettstreit“ daraus gemacht, wer denn das größte Blatt findet….

 

Zu Hause angekommen, habe ich mir einen alten Blumentopf gesucht und ein Glas geholt. Ihr könnt natürlich auch andere Behältnisse verwenden. Gerne auch unterschiedliche Größen, wenn Ihr die vorrätig habt.

Dann noch eine Packschnur geholt, zum Festbinden der Blätter, und schon konnte es losgehen.

 

Den Blumentopf und das Glas wurde mit den Blättern bedeckt und diese rund herum mit der Packschnur befestigt. Tata…. eine Trommel! Jetzt fehlte nur noch der Regen. Dieser sollte am Abend kommen…. gekommen ist er erst ein Tag später. Zum Leidwesen meines Sohnes, der ja schon gespannt war auf das Ergebnis.

 

Als der Regen dann endlich da war – (Wie sich das anhört, jetzt wo wir uns über jeden Sonnenstrahl freuen. Aber so kann es gehen, da wird sogar der Regen wieder zu einem Erlebnis :-) )– Stellten wir unsere Trommeln ins Freie und genossen das Konzert:

 

Es plätschert und prasselt, und je nach Größe der Behältnisse und Spannkraft der Blätter,

variieren die Töne.

Voilà – Euer selbstgebasteltes Blätter-Trommel-Konzert…!

 

Für die Blätter-Trommeln/Bongos benötigt Ihr:

– Blätter, am besten große

– Packschnur oder ähnliches

– alte Blumentöpfe oder andere Behältnisse

und Regen

 

Wir haben die „Regentrommeln“ aufgehoben und paar Tage später, als es wieder regnete, hat sich mein Sohn sofort beschwert, wieso denn die Trommeln nicht draußen stünden….

Ist das nicht schön?

 

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbauen und Ausprobieren.

Über Rückmeldungen, wie Euer Ausflug verlaufen ist und wie es mit den Trommeln

funktioniert hat, würde ich mich freuen.

 

Alles Liebe

 

Eure

Karolin Noll