Das Leben ist wie es ist, – oder was wir daraus machen! – Teil 2

Das Leben ist wie es ist, – oder was wir daraus machen! – Teil 2

Teil 2: Bewegung & Entspannung

Wie in meinem letzten Artikel angekündigt, hier der 2. Teil für die kleine Reihe, wie wir die Entwicklung unseres Lebens selbst bestimmen bzw. beeinflussen können.

Von Klein auf, war ich schon immer jemand, der sich gerne bewegt hat. Es gab und gibt aber auch immer wieder Zeiten, wo uns das aus „zeitlichen“ oder gesundheitlichen gründen nicht immer so möglich ist.

Wenn wir uns in den jeweiligen Phasen beobachten und in uns hineinfühlen, können wir große Unterschiede war nehmen, wie es uns der jeweiligen Zeit geht!

Wenn wir ehrlich sind, sind wir glücklicher, ausgeglichener und gesünder, in den Phasen, in denen wir uns regelmäßig die Zeit nehmen uns zu Bewegen. Am besten in der Sportart, die Dir am meisten Freude bereitet, damit ist der positive Effekt noch höher.

Man kann Bewegung aber auch noch ganz anders einsetzen! Da unser Gehirn die Schaltzentrale unseres Körpers ist, inklusive der Emotionen, können wir die Bewegung gezielt nutzen, um Impulse an unser Gehirn zu leiten, damit Veränderungen geschehen können.

 

Dazu hier mal ein kleiner Einblick:

Bewegung ist der Schlüssel zu Deinem Bewusstsein, der direkte Draht zu Deinem Gehirn, von dem aus alles gesteuert wir in Deinem Körper!
Allein das ist schon ein guter Grund sich täglich zu bewegen! Durch gezielte Übungen wie ich sie in meinen Beratungen als Evolutionspädagogin einsetze, lässt sich individuell noch viel mehr bewegen.

Wir erhalten dadurch direkten Zugang zu unseren Emotionen, Erinnerungen wie Blockaden und können dadurch gezielte Impulse setzen.

Aber schon alleine das ganz normalen „aktiv“ sein, sich bewegen in der Natur, mit den Kinder auf dem Spielplatz toben usw. sind wichtig und hilfreich um unsere Emotionen im Einklang zu halten und körperlich wie geistig lebendig, flexibel und klar zu sein.
Somit sind wir mitten in unserer Kraft im Einklang mit uns selbst und können voller Tatendrang und Geradlinigkeit gelassen und ruhig durch den Tag gehen. Unabhängig von Stress, Termindruck und sonstigen Einflüssen, die uns sonst eher mal aus der Bahn werfen.

Kinder sind von Natur aus lebendige Lebewesen. Sie hüpfen, klettern, balancieren auf allem was ihnen in den Weg kommt. Leider werden die Kinder heutzutage immer mehr in ihrem Bewegungsdrang eingeschränkt. Sei es am Mangel von geeigneten Möglichkeiten, den Verlockungen von den Medien, wie Spielekonsolen usw. bis dahin, das wir als Eltern unsere Kinder dazu ermahnen ruhig zu sein, doch still zu stehen, da sich herum zu klettern und herum zu hampeln nicht gehöre…

Doch Kinder, die sich viel bewegen, betreiben eine natürliche Vorbeugung gegen Lernstörungen!

Hiermit fordere ich alle Eltern auf, lasst Eure Kinder hüpfen, springen turnen und macht dabei mit, anstatt sie zu ermahnen!!! Neben den erwähnten positiven Eigenschaften, die sich dadurch ergeben für Groß und Klein, stärkt das auch noch die Mutter-Vater-Kind Bindung!

 

Einfach bewegen:

In erster Linie ist gar nicht so wichtig was Du machst, sondern dass Du was machst!

Im Tun ist der Schlüssel verankert um Tore zu öffnen! Das gilt für alle anderen Bereiche auch.

Einfach bewegen ist ein guter Einstieg um überhaupt mal wieder in Bewegung zu kommen. Dem Körper wieder das Gefühl näher zu bringen, wie es sich anfühlt in Aktion zu sein und wie gut es ihm tut. Dadurch kommen auch wieder sämtliche Prozesse in uns in Gang. Die Lebensgeister, der Spaß, die Freude, das Glücksgefühl, wie die Konzentration und Leistungsfähigkeit werden wieder aktiviert und anschließend gestärkt.

 

Eine gute Übung, um unser Gehirn in Schwung zu bekommen, ist:

Die Dennison-Lateralitäts-Bahnung – die einfache Überkreuzbewegung

Diese Übung bringt unsere Gehirnhälften wieder in Einklang. Somit können beide Gehirnhälften wieder gleichzeitig arbeiten. Kreativität und Logik können wieder gemeinsam genutzt werden, Sehen, Hören und Denken ist wieder möglich.

Diese Übung ist gut vor geistigen Arbeiten, auch für Kinder vor dem Lernen, den Hausaufgaben usw. Sie fördert unsere Leistungsfähigkeit und Konzentration wie unser Körpergefühl.

 

Übungsablauf:

– stelle Dich aufrecht und entspannt hin, die Arme hängen locker an den Seiten herunter

– hebe dann das rechte Bein und berühre das Knie mit Deiner linken Hand

– zurück in die Ausgangsposition und dann mit der andere Seite

– hebe Dein linkes Bein und berühre das Knie mit Deiner rechten Handfläche

– wiederhole dies abwechselnd ein paar mal

 

Überkreuzbewegung - Gehirnhälften verknüpfen

 

 

 

 

 

 

 

Bildquelle: Kinesiologiekarten – Übungen für Kinder von 1 bis 8 Jahren

 

Was ist Dein Sport?

Hast Du früher eine Sportart ausgeübt oder hast Du eine heimliche Leidenschaft?
Was kommt Dir spontan in den Sinn? Egal was es ist, mach es! Lass den Zauber wirken!
Lass Deinen Inneren Schweinehund links liegen und Zeig ihm, wer der Chef in diesem Körper ist 😉

In diesem Sinne – mach worauf Du Lust hast, was Dir Freude bereitet. Wenn Du das dann auch noch an der frischen Luft und in der freien Natur machen kannst, perfekt!
Falls Du Kinder hast, tob mit Ihnen herum, lass Dein eigenes inneres Kind frei, genieße Deine neu gewonnene Freiheit! Das Leben ist ein großer freier Spielplatz. Nutze Ihn!

 

Entspannung:

Sich Ruhezeiten, ja vielleicht sogar Ruheoasen zu gönnen, wird häufig noch unterschätzt. Selbst in Zeiten des immer populäreren „im Jetzt leben“, sich in „Achtsamkeit“ üben und das Meditieren als festen Bestandteil in seinen Tagesablauf zu integrieren, fällt es vielen schwer einfach mal los zu lassen.

Vielleicht liegt es auch daran, dass wir uns immer gleich wieder zu viel vor nehmen. Nicht jedem liegt das meditieren oder andere Entspannungstechniken. Es muss auch nicht immer so „kompliziert“ oder „aufwendig“ sein.

Einfach mal tief durchatmen, kurz Inne halten, oder sich eine kleine Auszeit gönnen und in Ruhe eine Tasse Tee trinken, ein paar Zeilen lesen. Oft sind es die kleinen Dinge, die eine große Wirkung entfalten können. Dazumal sich dies auch mit Kind umsetzen lässt.

Seitdem ich mir diese „Auszeiten“ gönne, trotz meiner 2 Kinder um mich herum, geht der Alltag viel einfacher. Liebe Mamas da draußen, ich kenne diese Einwände, wieso weshalb das mit den ruhigen Momenten nicht geht. Aber glaubt mir, wenn Ihr für Euch in Euch klar seid, werden das Eure Kleinen und Großen akzeptieren.

Genießt dann den Moment der Stille, schöpft neue Kraft und Ruhe, danach geht es gelassen und gestärkt weiter durch den Tag!

Das selbe gilt auch für den Berufsalltag, auch hier ist es wichtige sich solche Auszeiten zu „gönnen“!

 

Tipps für die „schnelle“ Entspannung:

Shao-ze (Der kleine Moorsee) – Bei Stress und innerer Unruhe.

Vorteil dieser Technik ist, wir können Sie überall und unauffällig anwenden!

– Der Punkt befindet sich an der Außenseite des kleinen Fingers direkt unterhalb vom Nagel.

– Streiche mit einer Fingerspitze in rascher Folge (100 – bis 120 mal pro Minute) von innen nach außen.

– Der Druck sollte stark genug sein, um die unter der Haut liegenden Nerven zu reizen.

– Wiederhole die Übung an der anderen Hand.

 Shao-ze_der kleine Moorsee

 

 

Emotionale Stressreduktion – sich Erden:

Nehme eine angenehme, Dir bequeme Position ein. Das kann ein Stuhl sein, oder was gerade zur Verfügung steht. Notfalls geht es auch im Stehen. Wichtig ist, sich paar Minuten Ruhe zu gönnen.

Lege eine Hand auf die Stirn und die andere in Deinen Nacken.
Atme dabei mehrmals tief ein und aus.
Mache diese Übung so lange, bist Du spürst wie die Ruhe einkehrt und es Dir gut tut.

 

Erden - EntspannungBildquelle: Kinesiologiekarten – Übungen für Kinder von 1 bis 8 Jahren

 

Die 3 vorgestellten Übungen könnt Ihr alle auch wunderbar mit Euren Kindern zusammen praktizieren. Auch sie werden davon profitieren! Probiert es aus!

Achtet Ihr bereits auf Bewegung wie Entspannung in Eurem Tagesablauf?
Hättet Ihr gerne Anregungen, wie Ihr dies für Euch und Eure Kinder integrieren könnt?
Bitte kommentiert fleißig! Danke :-*

Schreibt es mir!

Ich freue mich darauf von Euch zu lesen :-)

Zu guter Letzt!

Meine Tipps und Anregungen sind nicht dafür bestimmt, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln, zu heilen oder vorzubeugen. Sie dienen lediglich der Information, diese ersetzen jedoch keinen Arztbesuch!

Alles Liebe

Eure

Karolin

PS.:

Wenn Euch der Artikel gefallen hat, würde ich mich über ein „Like“ meiner Facebook-Seite freuen. Tragt Euch am besten auch gleich in meinem Newsletter ein, damit Ihr in Zukunft keinen Artikel mehr verpasst..

 

 

 

 

Unsere Kinder, unsere Heiler

Unsere Kinder, unsere Heiler

Die meisten dürften mittlerweile davon gehört haben, dass Kinder eine weitaus höhere Wahrnehmung haben, als das bei Erwachsenen der Fall ist. Es wird inzwischen vermutet, dass 98% der Kinder als hochbegabt geboren werden. Doch gerade einmal 2 % verlassen das Schulsystem noch als hochbegabt. Ich kann das durch meine persönliche Wahrnehmung insofern bestätigen, als dass die Feinfühligkeit und Wahrnehmungsfähigkeit der Kinder noch viel tiefer reichen, als allgemein angenommen. Dies zeigt sich häufig in meinen Behandlungen mit Kindern. Von Geburt an bringen Sie bereits ihre vollständige Persönlichkeit und Bestimmung mit. Sie sind jedoch nicht nur mit Allem ausgestattet, was sie brauchen, sondern wirken auch als Heiler der Erwachsenen.

Unsere inneren, energetischen Wunden, psychischen Verletzungen und Traumatisierungen tragen wir in den ungelösten Fällen, was mehrheitlich in unserer Gesellschaft der Fall ist, als gespeicherte, verhärtete und abgespaltene Energie in unseren Chakren. Das kann auch als abgespaltene Seelenanteile bezeichnet werden. Diese inneren Wunden und Anteile haben wir teilweise so weit bis zur Unkenntlichkeit entfremdet und vergessen, dass sie einerseits nicht mehr als unser eigen zu erkennen sind und andererseits in uns eine Art Eigenleben führen. In Albträumen werden wir beispielsweise noch an diese Wunden und Anteile erinnert und von ihnen eingeholt. Unsere Kinder haben häufig innere Wunden in ihrem Energiesystem, die sie einerseits aus eigenen Erfahrungen davontragen und andererseits von ihren Eltern übernehmen.

In meiner Wahrnehmung gleichen Wunden, die durch traumatische Erlebnisse entstanden sind und keinen Raum der Heilung bekommen, eher festen Körpern, die unsere Lebensenergie darin verschließen. Die Wunden, welche die Kinder von ihren Eltern übernehmen, sind in den Kindern weich und fließend. Sie bedürfen im Vergleich zu den verhärteten Wunden der meisten Erwachsenen nur wenig Aufwand, um im Kind vollständig in die Heilung zu kommen. Wie über ein feines Netz sind beide Wunden, sowohl die der Eltern als auch die des Kindes, miteinander verbunden. Die Eltern sind von den Wunden, die ihre Kinder übernommen haben, jedoch keineswegs befreit. Viel eher mache ich regelmäßig die Erfahrung, dass die Kinder diese Wunden übernehmen, um sie den Eltern wieder zugänglich zu machen. Auf diese Weise fungieren die Kinder als das, was in der Literatur häufig als „Spiegel“ bezeichnet wird. Dies geschieht scheinbar, damit die Eltern ihre eigenen Wunden bzw. ihre abgespaltenen Anteile wieder erkennen, annehmen und heilen können, insofern sie denn bereit dafür sind.

Häufig stehen bei einer Behandlung eines Kindes die Wunden seiner Eltern weit mehr im Vordergrund als die des Kindes. So ist vielen Kindern eine Wunde der Eltern erstaunlicherweise deutlicher im Bewusstsein als eine eigene. Lässt man die Wunden der Eltern unbehandelt oder gibt den Kindern nicht den erforderlichen Raum der Heilung, so werden auch diese Wunden wie die eigenen abgespalten und verhärten im Laufe der Zeit im eigenen Energiekörper. Wenn wir das vollständig begreifen und unseren Kindern den Raum geben, den sie brauchen, um solche Prozesse durchführen zu können, erlauben wir den Kindern den Erwachsenen beim Bewusstwerdungsprozess zu helfen und zu einem gewissen Grad die Wunden der Eltern zu transformieren und zu heilen. Wenn wir ihnen das Vertrauen geben, dass richtig ist, wer sie sind und was sie tun und wir uns als Erwachsene zurückhalten und nicht permanent in dem „Erziehungsprozess“ eingreifen, dann können unsere Kinder einen großen Beitrag für uns leisten.

Bei meiner Tätigkeit mit Kindern zeigt sich häufig, dass es helfen würde, wenn sich die Eltern ebenfalls in Behandlung begeben würden. In der Regel handeln die Eltern in Fürsorge, indem sie ihre Kinder in Behandlung geben, um ihnen auf diese Weise bestmöglich zu helfen. Die Eltern selbst gestehen sich den Raum ihrer eigenen Heilung jedoch oft nicht zu und tragen ihre Wunden, die in ihrem Energiesystem gespeichert sind, weiter mit sich herum. Eltern, die ihre eigenen Wunden behandeln lassen und heilen, würden zu einer Entlastung ihrer Kinder beitragen. Die Kinder müssten nicht länger das Leid, die Trauer und den Schmerz der Erwachsenen übernehmen, da die Erwachsenen frei davon und in ihrer Liebe wären. Als Konsequenz sollte man im Heilungsprozess nicht nur bei den Kindern, sondern bei jedem einzelnen von uns selbst ansetzen. Wir als Erwachsene sollten lernen, bewusst und in der Rolle eines Beobachters mit unseren Kindern umzugehen. Damit meine ich, dass man den Blick immer nach innen wenden sollte, auch, und erst recht dann, wenn das Kind einen „mal wieder auf die Palme bringt“ und man sich nicht mehr in der Liebe zu sich selbst und zu seinem Kind befindet. Denn unsere Kinder sind unsere Heiler.

-Eure Diana Hellers-

 

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Was braucht ein Kind, um glücklich zu sein?

Was braucht ein Kind, um glücklich zu sein?

Vor ein paar Jahren hatten wir mal in meinem Lieblings-Elternforum eine Diskussion; ich glaube, es ging um Erwartungen und Erwartungshaltung oder ähnliches. Einige schrieben, sie erwarten nichts oder wenig, sie wollten „nur, dass ihr Kind glücklich ist“. Logisch, oder? Wollen wir das nicht alle ? Eine jedoch schrieb daraufhin etwas, das sich mir ziemlich eingeprägt hat; widersprach es doch so dem, was ich bisher glaubte: „Ich will, dass Du glücklich bist – ist das nicht die größte Erwartung überhaupt? Was bürden wir dem Kind damit auf?“ Als aufgebürdete Last hatte ich diesen heren Elternwunsch zuvor noch nicht betrachtet.

“Ich will, dass Du glücklich bist! (Dann sei es auch, verdammt noch mal!)”

Inzwischen finde ich es einleuchtend – für wen soll ich glücklich sein, für mich selbst oder für Dich ? Trage ich mit meinem Glücklichsein oder Nicht-Glücklichsein dann nicht auch irgendwie die Verantwortung für Dein Glück ? Glückliche Kinder sind auch eine Beruhigung für Eltern – irgendwie haben wir dann ja wohl doch alles richtig gemacht, oder ? Unserem Kind geht es gut. (Und umgekehrt bei einem unglücklich scheinenden Kind wohl alles falsch !) Gerade bei der „älteren Generation“ erlebe ich es zudem recht oft, dass sie mit einem weinenden („unglücklichen“) Kind nicht gut umgehen können, dass sie das ganz nervös macht. Und na klar, auch uns Eltern verunsichert es, wenn unser Kind „nicht glücklich“ scheint.

Auch kennen wir wahrscheinlich alle den Spruch „jemanden zu seinem Glück zwingen“ – ja auch gerne gebraucht gerade im Hinblick auf Kinder und Jugendliche. Der Spruch beinhaltet, dass es einen gibt, der besser weiß, was „das Richtige“ ist und sich über den anderen erhebt und ja, letztlich auch entsprechende Macht ausübt. Auch „beliebt“ in diesem Zusammenhang (evtl. mit leicht vorwurfsvollem Unterton): „Ich wollte doch nur das Beste für Dich!“ Alles gut gemeint und aus der Liebe geboren – und doch kann dies auch sehr schwierig und belastend erlebt werden und an der eigenen Entfaltung hindern.

Wikipedia schreibst dazu u.a.:

„Das Wort „Glück“ kommt von mittelniederdeutsch gelucke/lucke (ab 12. Jahrhundert) bzw. mittelhochdeutsch gelücke/lücke. Es bedeutete „Art, wie etwas endet/gut ausgeht“. Glück war demnach der günstige Ausgang eines Ereignisses. Voraussetzung für den „Beglückten“ waren weder ein bestimmtes Talent noch auch nur eigenes Zutun. Dagegen behauptet der Volksmund eine mindestens anteilige Verantwortung des Einzelnen für die Erlangung von Lebensglück in dem Ausspruch: „Jeder ist seines Glückes Schmied“. Die Fähigkeit zum Glücklichsein hängt in diesem Sinne außer von äußeren Umständen auch von individuellen Einstellungen und von der Selbstbejahung in einer gegebenen Situation ab.“

Oder philosophisch betrachtet: „Was den antiken Glücksbegriff vom modernen tendenziell unterscheidet, liegt in dem Bemühen der frühen Philosophen, objektive Glücksmaßstäbe zu entwickeln (d. h. äußere Güter oder innere Haltungen des Menschen), aus deren Erfüllung das Lebensglück abzuleiten sei („Erfüllungsglück“), während die moderne Auffassung eher von subjektiven, episodischen Eigenbewertungen der Individuen ausgeht („Empfindungsglück“)“

Also Glück entweder als etwas Unvorhergesehenes, Unbeeinflussbares, oder eben als komplett alleine vom Individuum abhängig und in der Verantwortung eines Jeden selbst („Jeder ist seines Glückes Schmied“ ggf. ergänzt um „aber nicht jeder Schmied hat Glück“ ). Als von außen „objektiv“ messbare und in bestimmte Kriterien einfassbare und damit weniger bedrohliche Größe – oder als völlig subjektives Empfinden. Oder vielleicht auch von allem etwas.

Ich glaube schon, dass „Glück“ hauptsächlich auch Eigendefinition ist – was macht mich glücklich? Womit fühle ich mich gut? Und das ist individuell – was mich glücklich macht, muss für Dich nicht das Gleiche sein. Und es ist veränderlich, kann morgen oder übermorgen ggf. anders sein.

Bleibt die Eingangsfrage: was macht Kinder glücklich? Und was kann ich als Eltern dazu tun?

Verallgemeinern kann man das also aus meiner Sicht nicht. Auch denke ich, dass das teilweise altersabhängig oder auch entwicklungsstufenabhängig ist. Ein Baby oder sehr kleines Kleinkind braucht meine Nähe und ggf. Körperkontakt, alles was die Bindung fördert, zu seinem Glück oder dafür, sich sicher zu fühlen – vielleicht nicht immer, aber doch oft. Ein Kind im Alter bis vielleicht ca. 6 Jahre, das noch fast ausschließlich im Moment, im Hier und Jetzt lebt, da wirkt Glück auch verstärkt als momentaner Zustand, mit dessen Gestaltung ich vieles auch wieder „auffangen“ kann: gerade noch „totunglücklich“, im nächsten Moment „himmelhochjauchzend“. Wenn ich mit meinem Kind über die Wiese hopse, Schmetterlinge beobachte, durch Pfützen wate, wir etwas zusammen tun, woran beide Spaß haben (was ja auch individuell unterschiedlich ist *g*), das sind Momente des Glücks, für uns beide. Je älter das Kind wird, kommen immer mehr Faktoren dazu: das Gefühl von Freiheit oder das tun zu können, was man liebt.

Wir kennen es in unserer Gesellschaft eher so, dass unser Glück/Glücksgefühl (oder vielleicht auch nur das, was wir dafür halten?) oft an äußere Bedingungen gebunden ist, oft auch z.B: an Bewertungen, an Lob, an Geld, daran, ob ich gemocht werde.

So glaube ich schon, dass es Faktoren gibt, die zum Glück eines Kindes beitragen können:

  • Sich sicher fühlen
  • Sich angenommen fühlen
  • Sich gesehen fühlen
  • Sein dürfen, wie man ist
  • Sich selbtwirksam fühlen
  • Sich keine Gedanken darüber machen müssen, wo z.B. das Essen herkommt und ob viel oder wenig Geld vorhanden ist, die eigene Existenz in Frage gestellt sehen
  • Bedingungslos geliebt werden
  • Verlässliche Bindungen und Beziehungen

Was können wir Eltern dazu tun?

Ich glaube, dass es wichtig ist, dass unsere Kinder uns als verlässlich erleben, als eine Art sicheren Hafen. Ich meine damit nicht, dass wir auf alles eine Antwort wissen müssen, perfekt und tiefenentspannt. Sondern dass sie uns erleben als jemanden, zu dem sie immer hinkommen können, egal mit welcher Freude oder Not, der ihnen hilft eine Lösung zu finden – im besten Falle in sich selbst.Der für sie „da“ ist. Dazu müssen wir hinschauen und zuhören. Die Bedürfnisse unserer Kinder sehen, die heute anders sein können als morgen, und beim Sohn anders als bei der Tochter. Und anders als unsere Eigenen. Achtsam sein, Situationen und Gefühle wahrnehmen. Denn es ist eine Sache, wenn wir sagen „aber ich sehe mein Kind doch, ich nehme es an, so wie es ist! Und natürlich liebe ich es bedingungslos!“ Die Frage ist, ob das auch bei meinem Kind so ankommt, ob es sich denn tatsächlich angenommen oder sicher, wahrgenommen oder gesehen FÜHLT. Vieles kann unser Kind dann vielleicht noch nicht ausdrücken, zumindest nicht verbal, auch da liegt es an uns, ein Gefühl für die feinen Schwingungen zu entwickeln, für eventuelle Dissonanzen in unserer Beziehung. Bindung und Beziehung sind sowieso Dreh- und Angelpunkt des Ganzen. Je nachdem, wie wir selbst aufgewachsen sind, kann das viel Arbeit und Selbstreflexion bedeuten. Eine Anleitung oder einen „7-Schritte-Plan“ gibt es hierbei nicht. Aber unsere Kinder brauchen auch gar keine perfekten Eltern, wir dürfen da gemeinsam wachsen. Und in Kontakt mit unserem Kind bleiben, auch „zugeben“, wenn wir uns geirrt haben oder gerade keine Antwort wissen (“lass es uns gemeinsam rausfinden!”) – oder unsere Meinung ändern. Und auch einfach mal miteinander unglücklich sein dürfen, ein Unglücklichsein unseres Kindes aushalten und es dabei halten und begleiten. Die gesamte Gefühlspalette erleben dürfen. Und auch das ist keine Einbahnstrasse – auch wir selbst müssen kein dauerstrahlender Glückskeks sein, dem die Sonne aus dem Popo und so, na Ihr wisst schon. (Aber wir haben die Verantwortung dafür, Selbstfürsorge zu betreiben oder uns Hilfe zu holen, vielleicht auch mal von Überzeugungen abzurücken, oder was immer nötig ist, wenn Unglück oder Überforderung zum Dauerzustand werden ! Denn sonst fühlt sich das Kind dafür verantwortlich und glaubt, es sei seine Schuld, wenn es der Mama oder dem Papa schlecht geht.)

Auf Dauer glücklich macht auch, wenn man gar nicht immer glücklich sein muss.

 

 

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Langzeitstillen – wirklich so unnatürlich?

Langzeitstillen – wirklich so unnatürlich?

Langzeitstillen – Ist das eigentlich normal? Vor einer ganzen Weile wurde mir gesagt, dass es ja wirklich extrem sei, dass ich mein Kind mit seinen (damals) 22 Monaten noch stille. Diese Bekannte meinte, sie würde niemanden kennen, der das sonst noch tut. Nun ja, zum Glück kenne ich doch einige, die ihre Kleinkinder noch stillen, das erst einmal vorweg. Und das erleichtert mich schon sehr, befreit es mich doch ein wenig von meinem Alien-Dasein. Doch ist Langzeitstillen wirklich so extrem?

Was empfiehlt die Welt-Gesundheits-Organisation?

Die Weltgesundheits-Organisation (WHO) empfiehlt  zunächst sechs Monate ausschließlich zu stillen.  Neben geeigneter Beikost weiter stillen bis zum Alter von 2 Jahren und darüber hinaus, solange wie Mutter und Kind sich wohlfühlen.

Langzeitstillen - Kleinkind bei seiner Mama an der Brust

Langzeitstillen – Ein Kleinkind trinkt bei seiner Mama und tankt Nähe und Sicherheit1

So, nun stille ich also meinen kleinen Stilljunkie und ich habe es nun wirklich noch NIEMALS erlebt, dass ich ihn an die Brust hätte zwingen können, wenn er nicht dran will. Nein, ganz im Gegenteil ist es doch eher so, dass er sich zum Teil selbst bedient und zwar ganz nach Bedarf, nämlich immer dann, wenn er das Bedürfnis danach hat.

Daraus schließe ich, dass es völlig normal und natürlich ist, ein Kind auch über den sechsten Lebensmonat hinaus zu stillen. Ganz im Gegenteil, es gibt Studien die belegen, dass das natürliche Abstillalter irgendwo zwischen zwei und sechs Jahren liegt und dieses wird von den Kindern selbst eingeleitet und zwar zu dem, für sie ganz individuellen und richtigen Zeitpunkt. Die AFS (Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen Bundesverband e.V.) hat hier2 einen interessanten Artikel mit vielen wissenschaftlichen Quellen zum Langzeitstillen verfasst. Und unter dem folgenden Link hat Utta Reich-Schottky bereits im Jahr 2002  etwas über das biologische Abstillalter3 geschrieben.

Langzeitstillen – Mamas brauchen einen dicken Pelz!

Ich möchte niemanden dazu animieren länger zu stillen, als er sich damit wohlfühlt. Was ich aber wichtig finde ist, dass die Vorurteile gegen stillende Mütter aufhören. Man braucht heute schon wirklich einen dicken Pelz, wenn man länger stillt, als andere Mütter. Es ist manchmal nicht leicht, die Blicke zu ignorieren oder die Frage “Du stillst IMMER noch” einfach abzutun und sich seinen Teil zu denken.

Ich bin feste davon überzeugt, dass jede Mama das Beste für ihre Kinder möchte. Und ich belehre niemanden diesbezüglich, was meine Auffassung von “dem Besten” ist. Aber ebenso erwarte ich auch, dass einfach akzeptiert wird, dass wir Langzeitstillen und dass wir dies auch wirklich gerne tun.

Ich genieße die Zeit mit meinem Kind. Sie ist wirklich schnell vorbei, bald wird er mir sagen, dass er jetzt gerade keinen Kuss möchte oder dass ich peinlich bin. Das einzige was ich tun kann ist, ihm heute alles mitzugeben, was ich für wichtig erachte. Und das ist ganz viel körperliche Nähe. Er soll geborgen groß werden und er hat alle Zeit der Welt sich in seinem Tempo zu lösen. Und für mich gehört neben dem Familienbetten, dem Tragen halt auch das Stillen absolut dazu. Stillen ist soviel mehr als nur Nahrung: Es ist Trost, Geborgenheit, Nähe, Kuscheln, Nuckeln und Bindung!

Mir ist wichtig, dass all jene Mütter, die zweifeln und sich verunsichern lassen von ihrem Umfeld, Folgendes wissen: Ihr seid völlig in Ordnung, so wie ihr seid! Und ihr gebt euer Bestes für eure Kinder! Ihr hört auf euren Instinkt, der euch sagt, dass es unnatürlich ist, ein Kind mit exakt sechs Monaten abzustillen, nur weil “man das halt so macht”. Und es ist nicht pervers, ekelhaft oder gar schädlich für euer Kind, wenn ihr es auch über den zweiten oder dritten Geburtstag hinaus stillt. NEIN! Es ist genau richtig und natürlich! Gebt euren Kindern das, was sie brauchen. Stillt ihre Bedürfnisse, egal ob es Hunger, Trost oder körperliche Nähe ist. Sie werden sich zu gesunden und selbstbewussten Kindern entwickeln, auch WENN sie mit fünf noch bei euch im Bett schlafen.

Ich habe übrigens hier4 eine ausführliche Seite zu den Vor- und Nachteilen des Stillens erstellt. Und hier5 erhältst du alle meine Angebote rund um das Stillen. Die beiden Bücher von Edith Zeller und Norma Jane Bumgarner, die ich unten verlinke, sind absolut lesenswert und sehr bedürfnisorientiert. Und wenn du manchmal gestresst bist oder dich überfordert im Umgang mit deinem Kind fühlst, dann lade ich dich herzlich ein, dir meinen kostenlosen Ratgeber 6 runterzuladen. Er gibt dir hilfreiche Tipps, wie du im Umgang mit deinem Kind entspannt bleiben kannst. Auch beim Stillen :)

Zu guter Letzt: Es ist alles gut! Genießt das Leben mit euren Kindern  und auch das Langzeitstillen! Ach und übrigens…der Artikel ist schon etwas älter und ich habe ihn gerade überarbeitet: Mein Sohn ist mittlerweile 33 Monate alt und wir stillen immer noch und sind sehr glücklich damit :)

Alles Liebe, eure Kira!

Empfohlene Literatur

“Busi” sagt Henriette – Eine Geschichte vom StillenWir stillen noch

Quellen

 

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  1. Foto von Katsiaryna Drobysheva
  2. Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen: Stillen bis der Schulbus kommt
  3. Reich-Schottky, Utta, 2002: Das biologische Abstillalter
  4. Kira Schlesinger: Soll ich mein Baby stillen?
  5. Kira Schlesinger: Stillberatung rund ums Tal
  6. Kira Schlesinger: Kostenloser Ratgeber “5 einfache Schritte für weniger Stress und Überforderung im Umgang mit deinem Kind
Dein Alltag ist ihre Kindheit

Dein Alltag ist ihre Kindheit

Als ich diesen Spruch ganz zufällig gelesen habe, kam ich ins Nachdenken.
Wie viel steckt doch hinter diesem einfachen Satz. Das musste ich erstmal sacken lassen.
Mein Alltag, also das Auf und Ab, das Hetzen, die Termine, das Gerenne und Gehusche, das eben, was ich alltäglich und jeden Tag tue und meine tun zu müssen, ist ihre Kindheit? – Ja, durchaus. Was soll uns also dieser Satz sagen, was rüttelt er wach ins uns?

Bei mir es ganz klar das Eine: gehe mit jeder Sekunde Deiner Zeit, Deiner alltäglichen Zeit, behutsam und achtsam um. Wäge ab, was Du glaubst, tun zu müssen und nimm Dir Zeit für das Wesentliche, das, was Dir wichtig ist, entschleunige!

Dieser Satz schreit förmlich: achte auf dich, achte auf das, was Du tust, wohin du gehst, womit Du Deine kostbare Zeit verbringst und verspiel sie nicht. Und das nicht nur weil Du Dir selbst am Herzen liegen solltest sondern weil Du durch eben diesen Alltag, Deine Achtsamkeit oder auch Unachtsamkeit Dir selbst gegenüber, Deinen Kindern die Kindheit vermiesen könntest. Mal ganz krass ausgedrückt.

Wenn mal wieder die Waschmaschine fertig ist aber die Kinder gerne einen Ausflug machen möchten, wenn das Essen noch nicht gekocht ist aber alle Hunger haben, wenn der Boden noch voller Krümel vom Frühstück liegt aber die Kinder Lust auf Basteln mit Dir haben… dann überlege Dir genau, wo Deine Prioritäten liegen und wie Du Deinen Alltag gestalten möchtest. Was ist Dir wichtig, was davon ist WIRKLICH wichtig und was davon gibst Du Deinen Kindern gerne mit auf ihren Weg und in ihre Erinnerung. Werden sie später sagen: „Hey, unser Haus war immer sauber, man konnte vom Boden essen aber Mama hatte leider nie Zeit zum Spielen.“ Oder werden sie sagen: „Keine Ahnung, ob wir Krümel unterm Tisch liegen hatten aber Mama hatte Zeit für uns und man konnte super mit ihr Papierflieger basteln.“ Natürlich spielt auch die Liebe und Nähe eine Rolle, die Kinder erfahren und nicht nur die Zeit, die wir mit ihnen verbringen. Kinder dürfen sich auch langweilen und sollten das sogar. Wichtig ist mir nur, dass wir darauf achten, wie wir unseren Alltag gestalten und dass uns klar wird, mit welcher Unachtsamkeit wir die Kindheit unseren Kindern häufig prägen. Bewusstmachung ist das Schlagwort.

Wir tragen die Verantwortung für unser Kinder und wenn ich mir bewusst mache, dass alles, was ich an Ballast in meinen Alltag packe, der mich selbst schon überrollt, die Kindheit meiner Kinder prägt, dann muss ich mich fragen, ob ich möchte, dass sie diese „Last“ in ihr Erinnerungsköfferchen packen oder ob ich alles dafür tun möchte, meinen Alltag – und damit auch ihren – positiv zu verändern.
Lassen wir mal los, seien wir mal wieder entspannt, gehen wir barfuß in den Regen tanzen, ohne die Matschfüße auf den weißen Fliesen zu sehen und bauen Höhlen im Kinderzimmer, ohne schon vorher ans Aufräumen zu denken. Seien wir mal frei und wild und wunderbar, wie Astrid Lindgren schon sagte. Seien wir doch so frei, unseren Kindern eine wundervolle Kindheit zu schenken.

Denn Alltag ist, was Du draus machst.

A bientôt

Katharina

 
 

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EINE NEUE LIEBES- UND ZEITQUALITÄT

EINE NEUE LIEBES- UND ZEITQUALITÄT

Liebe ist die Basis: Sie kann alles sein und transformieren.

Dazu ist es natürlich wichtig, Zeit mit seinem Kind zu verbringen. Mehr als auf das „Wieviel“ kommt es dabei aber auf die emotionale Qualität dieser Zeit an.

Entscheidend ist es, im Gefühl bei den Kindern zu sein: Achtsam für den Moment. Gerade im täglichen Leben bedeutet 100%ige Aufmerksamkeit und Achtsamkeit, die aktuelle Situation – und sei sie auch noch so banal! – auch mal aus dem Blickwinkel Deines Kindes zu sehen. Welche Bedürfnisse hat mein Kind? Wie empfindet es? Warum wird es gerade so bockig oder trotzig?

Dieser Perspektivwechsel, dieses Annehmen, kann z.B. stressige Situationen, die „zu entgleiten drohen“, ganz erstaunlich entspannen. Oder Dir und Deinem Kind Möglichkeiten eröffnen, die gemeinsame Zeit viel intensiver zu erleben und zu genießen.

So ergibt sich automatisch eine ganz neue Zeit-Qualität – für Dich und die Kinder gleichermaßen, weil man die gemeinsame Zeit optimal nutzt.

Das erfahre auch ich selbst im Alltag immer wieder: Dann nörgeln die Kinder nämlich nicht, wenn ich mich später ihnen mal nicht widmen kann und stattdessen Zeit für mich beanspruche – weil sie ja emotional bekommen haben, was sie brauchen! Sie haben gespürt, dass man sie wahrnimmt und auf sie eingeht.

Dieses Wohlgefühl bekomme ich von meinen Kindern zurück.

Und auch ich schaffe dann meine Aufgaben, wie z.B. die Arbeit im Haushalt, viel einfacher – Stress und Erschöpfung entschwinden.

Ich wünsche Euch allen, eine qualitativ gute, hochwertige Zeit miteinander zu verbringen!

Eure

Karolin Noll

PS.: Wie immer freue ich mich über Eure Kommentare, Fragen, Erfahrungen wie Anregungen.

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