Familie außer Rand und Band

Familie außer Rand und Band

Alltag, Urlaub und Gemeinschaft

Nach einer langen Pause melde ich mich nun zurück.

Warum es eine Weile ruhig um Wohlgefühl Familie war, und was das Leben – inclusive Urlaub! – mit der ganzen Familie so alles mit sich bringt, berichte ich in den folgenden Zeilen.

Wie versprochen gibt es Anekdoten aus meinem Nähkästchen: Einblicke in mein wunderbares Leben mit meinen 2 Kindern. Ihr sollt ja auch wissen, wer hinter Wohlgefühl Familie steckt J

Ganz frisch ist meine Tochter seit Ende Mai 2 Jahre, und mein Sohn seit Anfang Juni 6 Jahre alt. Seit November 2014 lebe ich alleine mit den beiden Kleinen/Großen.

Wie belastend eine Trennung für Kinder sein kann, erfahre auch ich über ihr Verhalten. Denn auch „Vorschulkinder“ tun sich schwer über ihr Inneres zu sprechen, geschweige denn selber zu verstehen, was in ihnen vorgeht…

In diesem Sinne wird mein Alltag natürlich nie langweilig und ich werde täglich mit neuen Herausforderungen auf die Probe gestellt. Was ich da so alles erlebe, wie ich es handhabe, wie es funktioniert usw. lasse ich Stück für Stück in meine Blog-Artikel fließen, vereint mit meinem Wissen als Coach und was – Stichwort Theorie und Praxis! – die Realität so dazu sagt…J

Jeder, der eine Familie hat, weiß, wie turbulent es zugehen kann. Es kommen die Entwicklungsschübe der Kinder, ihre Trotzphasen, oder die Pubertät hinzu. Und oft kommt dann alles zusammen. Im Alltag – oder eben im Urlaub!

Denn nach einer langen und anstrengenden Zeit war es für uns wirklich höchste Zeit für einen Urlaub!

Aber es sollte nicht irgendeiner werden! Nach vielen Jahren stand mal wieder ein „Familien-Urlaub“ an. Oma, Opa, Tante, Onkel und 2 Cousins. Vom Eintreffen der einzelnen Familienmitglieder her zeitlich zwar etwas versetzt, mit einer Woche Überschneidung, ging es gemeinsam auf die sonnige Insel Fuerteventura. J

Natürlich muss aufeinander Rücksicht genommen werden, wenn man als Gemeinschaft verreist oder lebt. Aber das geht wunderbar, wenn die Belange jedes einzelnen respektiert werden und jeder bereit ist, Kompromisse ein zu gehen. Soweit die Theorie – und im Folgenden Erlebnisse aus der Praxis! J

Angedacht war, dass wir Mamas auch mal bisschen Freizeit haben, etwas Sport machen können usw.

Zugegeben: Es gab etliche Tage, da hab ich es nicht einmal geschafft, mich auch nur zum Ausruhen auf eine Liege zu legen, aber immerhin habe ich es doch jeden 2. Tag zu einer Stunde Sport gebracht! J

Die Kinder gut versorgt bei Oma und Opa, später bei Tante und Onkel, so konnte ich nach Jahren

auch mal wieder mit meiner Schwester gemeinsam eine Kurs-Stunde besuchen.

 

Während mein Sohn aus dem Wasser nicht mehr raus zu bringen war, bis auf einen Besuch in der Pool Bar um neue Energie zu sammeln, war mein großer Neffe sofort mit einem netten Mädchen verschollen 😉 Mein kleinerer Neffe gesellte sich in regelmäßigen Abständen zu meinem Sohn.

Schwupps waren beide hin und wieder mit anderen Kids verschwunden.

Aber… keine Sorge, sie tauchten immer wieder aus irgendeinem Eck hervor J

Meiner Tochter gefiel es am Pool zunehmend besser und sie imitierte fleißig die Aqua Fitness Übungen…(echt süß) – und so hat jeder sein „Ding“, seine Art sich zu bewegen oder zu entspannen, gefunden.

Ernährung im Urlaub: Wie die Ernährung unser Verhalten mit beeinflusst, durfte ich zum Ende des Urlaubs mal wieder hautnah miterleben.

Klar, bei diesem tollen reichhaltigen Buffet im Hotel fand jeder etwas nach seinem Geschmack. Unsere Kinder jedoch meist nur Nudeln, Pommes und Eis mit Gummibärchen und Limo oder „Zucker-Saft“… zum Leidwesen der Mütter. Bei „All-In“ mit freiem Zugriff auf Fastfood, Süßes und Co. haben wir Mütter nur noch bedingt Kontrolle über das, was sich der Nachwuchs alles so einverleibt.

Konsequenz: Mein Sohn war total überdreht – um es in einem Wort zu formulieren.

Zuhause wieder ankommen, ist das Essen für meinen Sohn ja schon fast ein Kulturschock 😉

auch meine Kleine muss langsam wieder „entsüßt“ werden. Denn die südländischen Säfte sind unglaublich übersüßt, auch das Eis war beinah ungenießbar süß. Die Kinder fanden das natürlich super.

Somit „kämpfe“ ich jetzt damit, meine Sprösslinge langsam wieder an eine gesunde Kost heran zu führen. Wie ich das mache, was ich mir da alles so einfallen lasse, schreibe und zeige ich Euch später in anderen Blog-Artikeln.

Wie nach jedem Urlaub, heißt es dann erstmal Wäsche waschen, alles wieder verräumen und langsam im Zuhause ankommen. Bei mir stand dann noch die Geburtstagsfeier des Großen sowie Nachfeiern von meiner Kleinen (die hatte im Urlaub Geburtstag) an. Also, volles Programm.

Wie es dann auch so ist, fiebert die Jüngste immer wieder und hängt in den Seilen. Denn die Backenzähne kommen grad alle nach und nach durch. Das macht die Nächte aktiv und fördert den Wäscheberg. 😉

 

Ach ja, einen Job habe ich ja auch noch!

Hätte ich ja fast vergessen bei all den Geschehnissen.

Wenn meine Kinder im Kindergarten und Krippe versorgt sind, arbeite ich derzeit noch Teilzeit im Büro.

 

Was soll ich sagen? So leid es mir tut, und so gern ich Blogs geschrieben hätte, ich war voll eingespannt.

Aber natürlich werden in Zukunft wieder fleißig Artikel folgen, zu sämtlichen Themen rund um die Familie, damit es ihr gut geht und sie gesund bleibt. Selbstverständlich dürfen auch Ideen und Spielanregungen für die Freizeit nicht fehlen!

 

In diesem Sinne würde ich mich freuen, wenn Ihr mir ein Like gebt und meine Facebook-Seite hin und wieder besucht.

Bis dahin

alles Liebe

Eure Karolin Noll

P.S: Hinterlasst mir doch Kommentare, wie es Euch so ergeht, wie Ihr Euren Urlaub gestaltet, bzw. ob Ihr auch „Großfamilien-Urlaub“ macht und welche Erfahrungen Ihr damit habt. Würde mich freuen! :)

 

Rückschritte – Chance oder Niederlage?

Rückschritte – Chance oder Niederlage?

Rückschritte – Chance oder Niederlage?

 

Ich glaube jeder kennt dieses Gefühl: Wir nehmen uns was vor. Eine Diät, mehr Sport, anders

auf unsere Kinder einzugehen, bzw. in gewissen Situationen anders zu reagieren. Oder uns geht es nach einer Trennung plötzlich wieder schlecht, obwohl es uns doch schon soooo gut ging.

So oder in vielen anderen Variationen nehmen wir uns stetig etwas vor, weil wir in unserem Leben etwas positiv verändern wollen.

 

Doch dann kommt wieder dieser eine Moment und alles scheint zusammenzubrechen.

Wir machen uns Vorwürfe, unsere Kinder doch wieder angeschrien zu haben, kein Durchhaltevermögen und versagt zu haben, oder einfach nur faul zu sein. „Das hat doch alles

keinen Sinn, ich krieg’s einfach nicht hin…“

 

Im Selbstzerfleischen sind wir oft richtig gut. Aber bringt uns das etwas? Außer schlechte Gefühle? Kommen wir damit weiter?

Hilft es uns oder unseren Kindern/Familienmitgliedern?

Ganz klar NEIN! Es hilft uns einzig und allein darin, uns schlecht zu fühlen und zu denken.

 

Rückschritte frustrieren uns. Aber:

Wer hat eigentlich behauptet, dass Rückschritte etwas Schlechtes sind?

 

Wie oft bist Du schon paar Schritte zurück gegangen, um etwas genauer betrachten zu können?

Nehmen wir als Beispiel eine Kirche oder ein anderes sehenswürdiges Gebäude, das Du im Urlaub besuchst.

Schon mal direkt davor gestanden? Was konntest Du erkennen? Die Türe und ein bisschen drum herum? Gerade mal das, was Dein Radius hergab! Sicherlich bist auch Du dann schon zurück gegangen, um Dir die GANZE Kirche in ihrem Wirken und als Kunstwerk betrachten zu können.

 

Aha, da haben wir es! Hättest du keinen „Rückschritt“ gemacht, hättest du das „GANZE“ nicht erfassen können.

Haben wir diesen Einblick nicht, sehen wir immer nur das einzelne Puzzlestück, aber nie das ganze Puzzle, nie das ganz Bild.

 

Manchmal muss ich auch öfter vor- und wieder zurückgehen, bis ich das Ganze erfasst und verstanden habe. Erst dann stoße ich auf die Lösung, warum ich, mein Partner oder meine Kinder in einer Situation auf eine bestimmte Weise handeln oder reagieren. Und erst wenn wir wissen, wodurch ein Reaktion entsteht, können wir sie beseitigen.

 

Rückschläge sind wichtig, ja beinahe unentbehrlich, um die Dinge besser betrachten zu können. Diese Erkenntnisse können wir positiv nutzen und dann richtig vorwärts gehen.

Alles was wir tun, hat seinen Sinn und seine Berechtigung. Es gilt „nur“ diese herauszufinden.

Ich weiß, das ist nicht immer so einfach. Aber es ist es wert, es zu versuchen!

Du wirst sehen, es wird Dein Leben nicht nur bereichern, sondern auch verschönern.

 

Rückschritte sind also gar nicht so schlimm – sie sind eine Chance!

Wenn Du diesen Blickwinkel einnimmst, kannst Du mit einzelnen Situationen viel besser umgehen. Es entspannt ungemein. Es nimmt Dir den Druck heraus.

 

Sei unperfekt, mache Fehler! Die bringen uns vorwärts, genau diese Fehler und Rückschläge bringen Dich nach vorne und lassen Dich wachsen!

Wenn Du es zulässt!

 

Also, bei Deinem nächsten Rückschritt: Schau genau hin und erkenne Deine Chance!

 

In diesem Sinne,

 

Eure

Karolin Noll

 

PS.: Schreib mir Deine Erfahrungen. Oder ergeht es Dir gerade so? Hinterlasse mir einen Kommentar.

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