Vegan – Trend? Lifestyle? Oder Notwendigkeit?

Vegan – Trend? Lifestyle? Oder Notwendigkeit?

»Vegan«! Die Vokabel ist in aller Munde. Ein großes Thema in den Medien, und auch beim Einkaufen ist das Vegan-Label überall.

 

Was hat es mit dieser Welle auf sich? Genügt es denn nicht, Vegetarier zu sein, also nur kein Fleisch und keinen Fisch zu essen? Muss wirklich auf alles Tierische verzichtet werden? Da streiten sich die Geister!

Während die einen aus gesundheitlichen Gründen auf tierische Produkte verzichten, führen andere ethische Beweggründe ins Feld. Dann gibt es noch die „Mitläufer“, die mitmachen, weil es gerade voll im Trend ist, oder diejenigen, die es einfach mal für sich ausprobieren möchten.

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Tolles vom Ausflug mitgebracht: Stecken, Äste und mehr

Tolles vom Ausflug mitgebracht: Stecken, Äste und mehr

 

Die Natur und Wildkräuter mit den Kinder entdecken

Gestern war ich mit meinen zwei Kindern mal wieder im Wald, Wildkräuter sammeln.

Plötzlich kam mein Sohn: „Mama schau mal, der Stock hier sieht aus wie ein Bogen…“

Da hatte er Recht, also mussten noch Pfeile her! Er ging auf die Suche und ich konnte weiter

meine Brennnesseln sammeln.

 

Jäger und Sammler :-)

Jäger und Sammler :-)

 

Doch war ich im Wald nicht alleine. Neben einigem „Ungeziefer“ durch den Regen am Tag zuvor, hatten wir auch Gesellschaft von großen Schnecken, RIESENGROSSEN Schnecken…

Das fand auch mein Sohn wieder cool: „ Booaaa sind die groß!“

Die spannenden Erlebnisse in der Natur gehen nie aus – ist das nicht schön? 😉

Riesen Schnecke

Yam, Yam, Brennessel

Das spricht doch schon alleine für die Wirkung von Brennnesseln 😉

 

Natürlich sollte bei unserer Entdeckungstour auch meine Kleine – gerade mal 2 Jahre alt – nicht leer ausgehen.

Für sie wurde schwupps aus „Zutaten“ aus dem Wald ein kleiner Zauberstab gebastelt.

 

Aus Stöcken und Ästen lässt sich eine Menge herstellen. Zum Beispiel …

 

Euer selbstgebasteltes Windspiel

Man nehme mehrere kleine Stöcke und 2 größere.

Kreuze erst die zwei großen Stöcke und befestige diese miteinander. Daran lassen sich nun die restlichen kleineren Stöcke befestigen.

Und schon hat man ein Windspiel… Kling klong!

Natürlich könnt ihr auch noch richtige Glöckchen mit dran hängen oder kleine Steine!

Entstehung unseres Windspiels

Entstehung unseres Windspiels

 

Seid kreativ und traut Euch. Eure Kinder machen es euch vor! Was aus Hölzern alles machbar ist, da sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wenn Ihr ältere Kinder habt, könnt Ihr beispielsweise versuchen, das menschliche Skelett nachzubauen…

Oder Ihr geht auf die Suche, wer den ausgefallensten Stock, die knorrigste Wurzel findet und welche Zauberwesen, Personen oder Dinge Ihr darin erkennt. Mein Sohn war für den Rest des Tages jedenfalls draußen verschwunden mit seiner „Waldbeute“. Für ihn hatte sich unser Waldspaziergang wirklich gelohnt :-)

 

Auf was für Ideen seid Ihr gekommen bzw. was habt Ihr an außergewöhnlichen Ästen und Wurzeln gefunden…?

Alles Liebe

Eure

 

Karolin Noll

 

PS.: Wie immer freue ich mich über Eure Kommentare, Erfahrungen wie Anregungen.

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Spielst Du gerne? Warum nicht mal mit dem Essen?

Spielst Du gerne? Warum nicht mal mit dem Essen?

Aber mit dem Essen spielt man nicht! Oder doch?

Kinder lieben es mit dem Essen zu spielen, darin rum zu patschen, Bilder damit zu malen,
es sorgfältig auf dem Tisch zu verteilen (darin ist meine Kleine Weltmeistern), ja sie lassen den
Teller mit Lebensmitteln richtig lebendig werden.

Da wird eine Karotte schnell zu einem Piraten im Kampf gegen den Brokkoli oder grünen Spargel. Ja auch Nudeln erleiden See Not!

Bewundernswert diese Kreativität. Wenn da nicht wir Erwachsenen wären, die immer zum „Benimm“ auffordern! Mit dem Essen spielt man nicht. Wie haltest Du denn Deine Gabel? Bleib mit dem Essen auf dem Teller, schmatz nicht usw….

Aber wenn wir mal ehrlich sind. Schmecken Pommes mit dem Finger nicht besser wie mit der Gabel?
Oder ein Smoothie mit dem Strohhalm anders wie aus Glas?
Oder Karotten am Stück anders wie gehobelt? Diese Liste ließ sich unzählig fortführen.
Einbildung oder ist das so?

Wie soll man das herausfinden, wenn man es nicht testen darf?
Wir nehmen einfach auf durch unsere Sinne, Sehen, Hören, Schmecken, Riechen, Fühlen.
Da liegt es doch Nahe, das wir das beste Ergebnis im Genuss erziehlen, wenn wir diese Sinne einsetzen und kombinieren!
Was sich natürlich nicht mit den gesellschaftlichen Tischmanieren verträgt (konform geht)

Lassen wir es doch mal auf einen Versuch ankommen, was haltet ihr davon?
Lasst uns für eine Mahlzeit in die Welt unserer Kinder eintauchen!
(Vielleicht macht Ihr dass mal, bevor das Putzen ansteht ;-))

Überlegt Euch paar Begriffe wie Schnecke da isst man dann gaaaanz laaangsaaam und beim Rennauto ganz schnell…
Ob ich mein Essen runter schling oder sorgfältig kaue, macht für den Genuss auch ein riesen Unterschied!
Dann gibt es noch die Prinzessin, die sitzt ganz gerade, isst ganz vornehm hält elegant Ihr Besteck usw. dazu gibt es den Piraten, der isst mit den Finger, stopft sich das Essen in den Mund, darf Essgeräusche machen usw.
Das Essen auf Nachbars Teller sieht meistens besser aus, wie das auf dem eigenen Teller.
Ein Räuber holt sich was er gerade will….und zu guter letzt gibt es noch das Märchen.
Da darf dann jeder erzählen was gerade so auf seinem Teller los ist 😉

Ihr dürft natürlich Eure eigenen Wörter überlegen. Dass hier dient nur zur Ideengebung.

Immer rei um darf sich ein Familienmitglied eines dieser Wörter aussuchen und alle anderen müssen dann dementsprechend essen oder sich schon mal eine Geschichte zu Ihrem Teller überlegen.

Zusammengefasst:

– Schnecke (langsam essen)
– Rennauto (schnell essen)
– Prinzessin (schön essen)
– Pirat (geräuschvoll mit Finger essen)
– Räuber (Vorsicht der Klau geht um)
– Märchen (was liegt denn da auf meinem Teller)

Jeder ist abwechselnd dran, wobei jede Passage nicht allzu lange anhält…

Wer so eine „Erlebnismahlzeit“ mit seinen Kindern unternommen hat, würde ich mich über Eure Erfahrungen und Feedback freuen!

Viel Spass beim Panschen, schmieren und genießen.

Eure

Karolin Noll
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Familien Essen – Gestern, Heute, Morgen

Familien Essen – Gestern, Heute, Morgen

Familien Essen – Gestern, Heute, Morgen

Seit inzwischen über 15 Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema Ernährung.

Schon damals habe ich kritisch beobachtet wie sich unsere Lebensmittel zu „Kunstkreationen“ wandeln. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Kreativität an sich ist eine gute Sache, auch in Bezug auf die Ernährung. Doch wo beginnt sie und wo hört sie auf?

 

Ernährung soll Spaß machen, keine Frage! Abwechslung und Fantasie sind da schon gefragt.

Vor allem mit Kindern. Aber soll unsere Ernährung kreativ im Labor stattfinden?

Für was brauchen wir Fruchtsäfte mit dem „extra an Vitaminen“?

Süßigkeiten mit einer extra Portion Milch?

 

Irgendwann im Laufe der Revolution haben wir den Bezug zu einer natürlichen Ernährung verloren.

Unsere Großeltern sind noch in den Garten oder auf den Markt bzw. in den „Tante Emma Laden“ um die Ecke gegangen und haben sich dort Ihre Lebensmittel besorgt.

Heute gibt es riesen Gebäude mit unzähligen Regalen wo ich keine „Lebensmittel“ mehr finde.

Nur noch bunte Tüten, Dosen und Becher und vieles mehr.

Von Lebensmittel kann man da nicht mehr sprechen. Denn „Leben“ ist dort keins mehr drin.

 

Unsere Instinkte, unser Wissen ist verloren gegangen. Wer noch Großeltern hat, kann diese mal fragen, wieso ein Lorbeerblatt ins Sauerkraut kommt oder warum sie wann welche Gewürze verwendet haben?

Durch die Zugabe von den Gewürzen, werden manche Speisen besser verdaulich für uns und vieles mehr. Alte Bücher mit Kräuterkunde sind ein wahrer Schatz!

 

Auch ich bin teilweise dem Konsum der bunten Verpackung erlegen.

Als mein Sohn klein war, kannte er nur Trockenobst, oder Naturjoghurt mit Früchten, Fruchtmus usw.

Doch bei Freunden gab es dann die bekannten „Zwerge“ fruchtig und süß wie andere Leckereien.

Soll ich mein Kind zusehen lassen und ihm verbieten auch mit zu essen?

Das brachte ich auf Dauer nicht übers Herz. Irgendwann habe ich mich dann dabei erwischt, dass auch ich im Kühlregal danach gegriffen habe. Ich wollte nicht, dass mein Sohn sich bei Freunden damit vollstopft, weil er es zu Hause nicht bekommt.

Somit hatte es auch mich erwischt. Wenn auch nur in kleinen Bereichen.

 

Doch das Ende vom Lied war, dass er meine „natürlichen“ Sachen dann nicht mehr Essen wollte.

Im Laufe der Zeit dachte ich mir dann, ich glaub ich bin im falschen Film!

Es kann doch nicht sein, das ich mich von der Außenwelt so beeinflussen lasse.

Erschrocken darüber, welche Macht das alles über uns hat, fasste ich den Entschluss, meinen Sohn langsam wieder zu entwöhnen und mein Leben wieder selbst zu bestimmen.

 

Dieser Prozess ist gar nicht so einfach, denn egal wo wir hinschauen, findet sich das verpackte Essen wieder. Doch selber gemacht ist immer noch am besten!

Die ersten selber gemachten „Fruchtleckerlis“ hat mein Sohn voller Stolz sofort mit in den Kindergarten genommen.

Er isst noch immer gerne seine „Bärigen“ Kollegen. Doch er akzeptiert, dass er diese bei mir zu Hause nicht mehr bekommt.

„Do it yourself“ hat bei uns wieder Einzug erhalten. Da Zeit fast überall Mangelware ist, nehmen wir uns diese ganz bewusst, um gemeinsam unsere Küche mit Leben zu füllen.

 

Zusammengefasst kann man sagen:

– Nicht überall wo „Lebensmittel“ drauf steht, ist auch „Leben“ drin.

– Auf zum Abenteuer – Natürliche Ernährung „neu“ entdecken

– „Do it yourself“, so kommt wieder Leben in die Küche und in die Lebensmittel

 

In diesem Sinne, wünsche ich Euch ein lebendiges Miteinander.

Herzlichst

Eure

Karolin

Zeit zum Naschen

Zeit zum Naschen

Zeit zum Naschen! »Drachen-Leckerli« und »Erdmandel-Leckerli«.

Hallo,

heute möchte ich euch 2 Rezept-Variationen von Fruchtleder bzw. »Frucht-Leckerlis« vorstellen.

Ich esse total gern Trockenfrüchte in sämtlichen Variationen. Die letzten Tage stand ich mal wieder vor meinen getrockneten Drachenfrüchten und dachte mir: „Mensch, das wäre doch eine Wahnsinns-Farbe für Fruchtleder? Kinder lieben ja grelle, starke Farben!“

Gedacht, getan!

Fruchtleder – so genannt wegen seiner lederartigen Konsistenz – kann man nämlich ganz einfach selbst herstellen, auch auf Vorrat, denn es ist sehr haltbar. Wahrscheinlich wird der Vorrat aber von Euren Kids ganz schnell dezimiert – und nebenbei naschen sie auf gesunde, natürliche Weise wertvolle Nähstoffe!

 

Man nehme für die »Fruchtleder-Leckerli«

– eine Handvoll getrocknete Drachenfrucht mit ein paar Datteln eingeweicht und dann gemixt

(hab es ein bisschen stehen lassen, dann wird es etwas fester)

– 2 Bananen

– 2 „Nori“ Birnen (könnt auch andere nehmen)

– 1 Apfel

– etwas Vanille

und alles ab zum Pürieren in den Mixer!

Dies ergab eine pürierte Menge, um sie auf 2 Bleche zu streichen und zu verteilen. Ihr könnt das Püree auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech im Ofen trocknen oder – falls Ihr das in Eurem Haushalt habt – in einem Dörrgerät.

Und dann wird’s kreativ: Aus dem getrockneten Fruchtleder lassen sich mit Schere, Schablonen oder Keksförmchen alle möglichen Formen zuschneiden bzw. ausstechen. Fertig sind die perfekten, gesunden Häppchen zwischendurch für kleine und große Naschkatzen.

Was soll ich sagen? Mein Sohn fand es „Voll Krass Mama“ und super lecker!

Er mag die Fruchtleder übrigens am liebsten in Form von Bandnudeln – also ab in die Nudelmaschine damit!

 

Nach dem großen Erfolg bei meinem Sohn – und damit es sich auch lohnt – hab ich gleich nochmal eine Portion Frucht-Leckerlis zubereitet.

Zwischendurch mische ich nämlich gerne mal den Trester von der Mandelmilch oder Ähnliches bei.

Je nachdem, wie viel man davon hinein tut, wird die Substanz fast wie ein „Frucht-Keks“, die lassen sich dann auch super ausstechen J und sind weicher.

Dieses Mal habe ich nur wenig Erdmandel-Flocken beigemengt. Dann ist es zwar von der Konsistenz weicher als die „normalen“ Fruchtleder, aber trotzdem diesen noch sehr ähnlich.

 

Die Variante: Fruchtleder mit Erdmandel-Flocken

– 2 Bananen (waren sehr groß)

– 3 „Nori“ Birnen

– 3 EL Erdmandel-Flocken

– 1 TL Zimt (wer es zimtiger mag, kann gerne mehr nehmen)

 

Auch diese Variante steht ganz hoch im Kurs bei meinen Kids!

Gibt es Einfacheres, um unserem Nachwuchs gesunde Nahrung zukommen zu lassen?

Ich wünsche Euch viel Spass beim Zubereiten und Naschen. Über Kommentare, wie sie Euch geschmeckt haben, würde ich mich freuen. J

Was sind Eure (bzw. die Eurer Kinder) Lieblingsrezepte für Frucht-Leckerlis?

 

Viel Freude beim Ausprobieren

wünscht

 

Karolin Noll

Wohlgefühl Familie